Der Eintritt in den Islam

Der Islam basiert auf der letzten Offenbarung Gottes durch den Propheten Muhammed (s.a.v.) und ist die Vollendung der monotheistischen Offenbarung. Der Glaube basiert auf der Gleichheit aller Menschen und kennt daher keinen Klerus (Priesterstand als Gottes Vertreter). "Wir wissen sehr wohl, was sie sagen, und du bist nicht als Gewalthaber über sie (eingesetzt). Darum ermahne (nur) mit dem Qur'an (jeden,) wer Meine Androhung fürchtet." (50/45)
Der Rechtschaffene Mensch soll Frieden in der Ergebenheit in Gott finden (in den Islam eintreten) und der Leitung Allahs folgen, um Allahs Wohlwollen zu erfahren. Der Eintritt in den Islam geschieht durch das Glaubensbekenntnis. Der mit dem Glauben an Allah und seine Offenbarung gesegnete Mensch (Muslim / Muslima) ist aufgerufen, gutes zu tun und allem schlechten und schändlichen fernzubleiben. Allah zeigt den Menschen den Pfad des Rechten Weges mit seiner Offenbarung.  Die wichtigsten Gebote, die Muslimen aufgetragen sind, werden als die "Fünf Säulen des Islam" bezeichnet. Diese fünf Gebote helfen dem Muslim bzw. der Muslima nicht nur sein Leben zu ordnen, sich seelisch zu festigen. Sie leisten gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag für Mitgefühl und Barmherzigkeit unter den Menschen und gewährleisten den gesellschaftlichen Frieden, wie zum Beispiel durch die Sozialabgabe oder das Fasten. Die Hadsch hingegen verdeutlicht mehr als alles Andere die Gleichheit und auch die Gleichberechtigung aller Menschen, egal welcher Abstammung, welchem Geschlecht, Sozialen Schicht, Farbe oder Kultur sie angehören. Vor Gott und somit auch vor den Menschen sind alle Menschen gleich!

Die Fünf Säulen des Islam:

    Das Glaubensbekenntnis (Kelime-i Schahada)
    Das tägliche Gebet (Salat)
    Das Fasten (Savm)
    Die Sozialabgabe (Zekat)
    Die (große) Pilgerfahrt (Hadsch)