DITIB wird mit dem Deutsch-Türkischen Freundschaftspreis geehrt

Herr Prof. Dere, Vorsitzender des DITIB-Dachverband, nahm im Namen aller in der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) engagierten Menschen den Preis der Deutsch-Türkischen Freundschaftsföderation (DTF) am 25.05.2012 in Berlin entgegen.

Neben vielen anderen verdienstvollen Preisträgern, die diesen Preis bis heute überreicht bekommen haben, wurde die DITIB vom DTF für ihre Dienste ausgezeichnet, die sich, so die Begründung der DTF, seit 1984 mit Engagement und Leidenschaft um die Belange hier lebender Migranten mit türkischen Wurzeln, dabei sind es nicht ausschließlich religiöse Belange, kümmert.

In seiner Rede hob Prof. Ali Dere, angelehnt an den Philosoph und Dichter Seneca, hervor, dass die unsere menschliche Gesellschaft einem Gewölbe gleiche, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden. Und weiter „Um in dieser Metapher zu bleiben: jeder Stein hat einen eigenen Platz im Bogen und so auch eine jeweils andere Form, Beschaffenheit und Prägung. Die Bedürfnisse sind genauso vielfältig wie die Menschen, die sie haben. Als Türkisch-Islamische Union DITIB sehen wir bei den Menschen Bedürfnisse, die außerhalb unserer traditionellen Religionsdienste liegen. Viele Menschen in unseren über 800 Vereinen engagieren sich daher über religiöse Dienstleistungen hinaus auch in den sozio-kulturellen Bereichen. In eigenen Landesverbänden zeigen nun Frauen- und Jugendliche innerhalb der DITIB, dass trotz all des bisherigen Engagements in Zukunft noch mehr gehen kann und sollte. Besonderes Augenmerk liegt für uns im interkulturellen und interreligiösen Dialog, in Förderung von Bildung und Lehre.

Unser Prophet Muhammed sagt: „Der Wertvollste unter den Menschen ist derjenige, der den Menschen Gutes tut!“ Die guten Taten sollten der Mörtel sein, der unser gemeinsames Gewölbe zusammenhält. Und je vielfältiger und farbenfroher dieses Gewölbe ist, desto mehr Vergnügen wird es uns bereiten, es zu betrachten, zu bewahren und zu verschönern.“

Mit seinem innigen Dank für die Auszeichnung beendete Prof. Dere seine kurze Ansprache.