Mitgliederversammlung: DITIB Nord schafft effizientere Struktur und wählt neuen Vorstand

DITIB Landesverbände im Norden fusionieren zu "Islamische Religionsgemeinschaft DITIB Hamburg und Schleswig-Holstein

Mit einer Satzungsänderung schaffte DITIB Nord effizientere Strukturen beim Vorstand und der Verwaltung und stärkte die Teilhabe von Frauen und Jugendlichen wesentlich. Gleichzeitig wurde der Zusammenschluss der DITIB Landesverbände als "Islamische Religionsgemeinschaft DITIB Hamburg und Schleswig-Holstein e.V.

Am 6. Oktober trafen sich die Delegierten aus den 34 Moscheegemeinden der DITIB Nord zur zweiten ordentlichen Mitgliederversammlung und gaben sich eine neue Satzung und wählten einen neuen Vorstand. Im Rahmen der Restrukturierung und Reorganisation von DITIB auf Bundesebene haben sich auch die DITIB Landesverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein neu formiert. 70 Delegierte aus 34 Moscheegemeinden beider Landesverbände votierten für einen Zusammenschluss. Hierzu wurde per Satzung der regionale Tätigkeitsbereich des Landesverbandes Hamburg auf Schleswig-Holstein ausgeweitet, so dass die Gemeinden aus Schleswig-Holstein und Hamburg unter einem Dach vereint sind. Gleichzeitig wurde auch der Name als "Islamische Religionsgemeinschaft DITIB Hamburg und Schleswig-Holstein geändert. 

DITIB stärkt die Jugend und Frauen

Um die Teilhabe von Frauen in den Moscheegemeinden, aber auch in der Gesellschaft zu stärken und die Handschrift der Frauen in den Moscheen sichtbarer zu machen, ist in den neuen Satzungen sowohl des Dachverbandes DITIB Nord, als auch in den Satzungen aller Mitgliedsgemeinden eine Frauenquote im Vorstand vorgesehen. Ebenso ist festgelegt, dass in allen Untergruppen wie der Jugend- oder Elterngruppe eine gemischte Zusammensetzung von Frauen und Männern erfolgen muss. Weiterhin sind die Frauenvorsitzende sowie die/der Jugendvorsitzende/r als geborene Mitglieder Teil des Vorstandes. Diese, in den Gemeinden bereits seit Anfang 2013 eingeführte Vorgehensweise wird jetzt auch vom Dachverband übernommen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung gab Dr. Altuğ bekannt, dass auch die Satzungsänderungen in den Gemeinden zu über 90 Prozent abgeschlossen sei. Er zeigte sich in seiner Abschlussrede erfreut über das einstimmige Votum der Delegierten zur neuen Satzung was auch die hohe Zustimmungsrate in den Gemeinden zur neuen Satzung widerspiegelt. Dies sei eine starke Zustimmung zur neuen Vision und Strategie der DITIB für die nächsten Jahrzehnte. Besonders dankte Dr. Altuğ den Vorständen der Gemeinden, welche diese hohe Zustimmung durch ihren Einsatz erst ermöglicht hätten. Damit sei DITIB Nord bundesweit am weitesten fortgeschritten bei der Umsetzung der Umstrukturierung.