Projekt „Soc-Pa“: Anberatung und Vermittlung

DITIB-Nord bietet Sozialberatung in zwei Moscheen

Die Beratung findet statt:

Mittwochs:

Ditib Sultan Ahmet Moschee
Setzgergasse 2a, HH-Billstedt
11.00 bis 13.00 Uhr

Donnerstags und Freitags:

Ditib Mescid-i Aksa Moschee
Borstellsmannsweg 68, HH-Hamm
11.00 bis 13.00 Uhr

 

  • Brauchen Sie Unterstützung beim Gang zu Behörden?
  • Wissen Sie nicht, wo Sie Deutsch lernen können?
  • Haben Sie Fragen zu Unterhalt oder zur beruflichen Orientierung?
  • Haben Sie Probleme und wissen nicht, an wen Sie sich wenden können?

Wir bieten Beratung auf Türkisch und Deutsch für Sie!

Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

e-mail: info@ditib-nord.de

Ihr DITIB-Nord Team
 


Organspendendialog:  DITIB-Nord unterstützt die Organspende

Talkrunde mit

Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke,

Dipl.-Psych. Sylvia Kröncke,

Dr. Wolfgang Picken,

Dr. Zekeriya Altug und

Dr. med Detlef Bösebeck

Drei von vier Menschen in Deutschland stehen der Organspende positiv gegenüber. Aber nur etwa jeder Siebte hat auch einen Organspendeausweis. Deshalb müssen häufig die Angehörigen über die Organspende entscheiden.
Lässt der Islam eigentlich Organspende zu? Wie steht die katholische Kirche zu diesem Thema? Auf diese Fragen gaben kirchliche Vertreter in kleiner Talkrunde bereitwillig Auskunft. Auch darüber, welche Einstellungen die verschiedenen religiösen Gruppen in unserer Gesellschaft haben, wurde im moderierten Dialog gesprochen.

Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke ist überzeugter Organspender, denn dahinter verbirgt sich "leibhaftige christliche Nächstenliebe". Zudem betrachtet die katholische Kirche Organspende als eine hochherzige, christliche Tat. Auch der Papst ist Organspender.
Dr. Wolfgang Picken ist katholischer Priester und Theologe. Für ihn stellt der Organspendeausweis eine Entlastung für die Angehörigen dar. Denn nur wenn dieser existiert, können Angehörige wirklich im Sinne des Patienten entscheiden.

Dr. Zekeriya Altug ist Geschäfstführer der DITIB (Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion). Er erklärte: "Auch der Islam ist für die Organspende. So denn ein Notfall gegeben ist und dadurch ein Menschenleben gerettet werden kann."
Dipl.-Psych. Sylvia Kröncke betonte, wie wichtig der Abbau von Ängsten ist. Wissen macht selbstbewusst. Und je besser man über die Organspende Bescheid wisse, desto sicherer falle auch die Entscheidung aus.