Zweite Klausurtagung: DITIB berät sich mit Landesverbänden

Der DITIB Dachverband traf sich in Möhrfelden nahe Frankfurt zu zweitägigen Beratungsgesprächen mit den Landesverbänden und den Landesfrauen- und Jugendorganisationen. Im Rahmen der Tagung wurden die Vertreter aus den Ländern über neue Aktivitäten des Dachverbandes informiert. Ebenfalls tauschten die Vertreter aus dem gesamten Bundesgebiet gegenseitige Erfahrungen und diskutierten zukünftige Schritte in den Ländern und Gemeinden.

Prof. Dr. Izzet Er (Vorsitzender DITIB Dachverband) betonte in seinem Redebeitrag , dass DITIB neben den religiösen Diensten auch seinen Beitrag in allen sozialen und gesellschaftlichen Bereichen seinen Beitrag leisten und sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen muss. "Muslime sind in Deutschland mittlerweile eine wichtige Stütze des täglichen Lebens geworden." sagte Prof. Dr. Izzet Er. "Daher müssen sie sich auch ihrer Verantwortung der Gesellschaft stellen."

Der Vorsitzende der DITIB-Nord Dr. Zekeriya Altu? ging in seinem Beitrag auf die Notwendigkeit der Stärkung der regionalen Strukturen ein und betonte, dass sich die Verbandsstruktur der DITIB an den sozialen und gesellschaftlichen Realitäten in Deutschland orientieren muss. Dr. Altu? betonte die Wichtigkeit der Gründung der Landesverbände und auch die Vertretungen der Jugend und Frauenarbeit auf Landesebene. Damit sei eine wichtige Basis für die Gestaltung der Zukunft der Muslime in Deutschland gelegt. Nun müssten diese Institutionen gestärkt und inhaltlich gestaltet werden. Hierzu sei die finanzielle und personelle Stärkung der Landesverbände zwingend notwendig so Dr. Altu? weiter.

Im Rahmen der Beratungen wurde auch über die Gründung einer DITIB Akademie beraten und ein neues Stipendienprogramm für Studenten in Deutschland vorgestellt. Mit diesen Schritten möchte DITIB seinen Beitrag zur Etablierung einer islamischen Theologie und einer authentischen islamischen Wissenschaft in Deutschland leisten.

An der Tagung nahmen auch Prof. Dr. Emin Özaf?ar (Un?versität Ankara / stellv. Präsident der Diyanet) sowie Prof. Dr. Mehmet Paçac? (Universität Ankara / Abteilungsleiter auswärtige Angelegenheiten der Diyanet) teil.

Am Ende der intensiven zweitägigen Tagung zeigten sich die Teilnehmer zuversichtlich für die Zukunft der DITIB und des Islams in Deutschland.

 

Team DITIB-Nord